Prof. Werner Schriefers Malerei, Gebrauchsgraphik


Kurzbiographie:

1926 in Dülken am Niederrhein geboren
1929 Umzug nach Krefeld
1936-43 Fichte –Gymnasium Krefeld, Abitur
1943-45 Beginn eines Kunstgeschichte-Studiums an der Universität Köln , Militärdienst bei der Marine
1946-48 Studium in der Meisterklasse für Textilkunst bei Prof. Georg Muche in Krefeld , Assistent bei Muche
1949 Berufung an die Werkkunstschule Wuppertal als Leiter des Fachbereichs Gestaltungslehre.
Neben der Lehrtätigkeit, Designentwürfe für die Tapeten- und Textilindustrie.
Mitglied der Krefelder „Künstlergruppe 1945“, Mitglied im Landesverband bildender Künstler NW
1956 Heirat mit der Textilgestalterin Margret Imhof
1957 Leitung der neu gegründeten Abteilung „Grundlehre“ an der WKS Wuppertal Bau des Hauses in Wuppertal-Elberfeld, mit Architekt Gerd Herget
1960 Gründung der „Gruppe Z“ in Wuppertal
1964 Geburt von Sohn Thomas
1965 Berufung zum Direktor der Kölner Werkschulen
1967 Geburt von Tochter Alexandra, Umzug nach Köln Müngersdorf
1970 Mitglied des Kunstbeirates der Stadt Köln
1972 Tod von Tochter Alexandra
1975-82 Mitglied des Senats der Fachhochschule Köln
1977-92 Mitglied im Vorstand des Deutschen Werkbundes NW
1985 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
1986 Stiftung Design-Sammlung Schriefers an die Bergische Universität- Gesamthochschule Wuppertal
1987 Biographische Dokumentation über Werner Schriefers im Fernsehsender WDR
1990-92 Vorsitzender des Deutschen Werkbundes NW
1998 Ehrenpräsident der Akademie für Gestaltung – Freie Kunstschule Stuttgart
2003 Verstorben am 20.2. in Köln

Umfangreiche Veröffentlichungen zum Pädagogischen Werk von Werner Schriefers , seinen didaktischen Schriften, seiner publizistischen Tätigkeit und Engagement als Sammler sind auf gelistet in: Thomas Schriefers: Collage in der Grundlehre, Bramsche 1996 und Stiftung Design-Sammlung Schriefers. Wienand, Köln 1997. Sein Ausstellungsverzeichnis und seine auf die Malerei bezogenen Bibliografie stehen im Anhang des Kunstkataloges „Werner Schriefes Bilder von 1946 bis heute“, erschienen anlässlich der parallelen Ausstellungen im Stadtmuseum Siegburg und in der Städtischen Galerie im Park Viersen 1999 . (ca. 140 meist farbige Abb. seiner freien auf dem Fundament der Bauhausphilosophie gestalteten Farbkompositionen).